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Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

1. Geltungsbereich

  1. Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen («AGB») regeln die vertragliche Beziehung zwischen Zenplify AG («Anbieterin») und ihren Kunden («Kunde») für sämtliche Produkte und Dienstleistungen, einschliesslich ZEN ERP, sofern nicht schriftlich abweichende Bedingungen vereinbart wurden.
  2. Durch die Bestellung, Registrierung, den Zugriff auf ZEN ERP oder eine damit verbundene Dienstleistung oder deren Nutzung akzeptiert der Kunde diese AGB.
  3. Allgemeine Geschäftsbedingungen des Kunden sowie Änderungen dieser AGB gelten nur, wenn sie von der Anbieterin ausdrücklich schriftlich akzeptiert wurden.

2. Dienstleistungen, Lizenz und Zugang

  1. Die Anbieterin stellt ZEN ERP sowie damit verbundene Produkte und Dienstleistungen hauptsächlich als Software-as-a-Service («SaaS») über das Internet bereit.
  2. Der Umfang der Dienstleistungen, einschliesslich der Funktionen, des Abonnements, der Supportleistungen, der Preise und der weiteren kommerziellen Bedingungen, richtet sich nach der anwendbaren Offerte, Auftragsbestätigung und/oder dem abgeschlossenen Vertrag (zusammen die «Vertragsdokumentation»).
  3. Offerten sind während der darin angegebenen Dauer gültig. Bestellungen werden erst verbindlich, wenn sie von der Anbieterin angenommen und bestätigt wurden.
  4. Während der Vertragsdauer gewährt die Anbieterin dem Kunden ein nicht ausschliessliches, nicht übertragbares und widerrufliches Recht, ZEN ERP für seine internen Geschäftszwecke und im Rahmen des vereinbarten Abonnements zu nutzen.
  5. Der Kunde kann internen und externen Nutzern Zugang zu seinem ZEN ERP-Konto gewähren. Durch die Erteilung solcher Zugänge und Berechtigungen ermächtigt der Kunde die Anbieterin, die Daten des Kunden diesen berechtigten Nutzern («Nutzer») zugänglich zu machen und ihnen zu ermöglichen, Daten gemäss den vom Kunden zugewiesenen Berechtigungen einzusehen, zu erstellen, zu ändern und zu löschen. Der Kunde ist allein verantwortlich für die Zuweisung, Verwaltung und Aufhebung der Nutzerberechtigungen.
  6. Die Anbieterin kann die ordnungsgemässe Nutzung der Software nach angemessener Vorankündigung während der üblichen Geschäftszeiten überprüfen.

3. Updates, Wartung und Fehler

  1. Die Anbieterin entwickelt ZEN ERP laufend weiter und kann Updates, Upgrades, Verbesserungen und Fehlerbehebungen bereitstellen.
  2. Die Anbieterin kann auch einzelne Funktionen einstellen, sofern die wesentliche vertragsgemässe Nutzung dadurch nicht erheblich beeinträchtigt wird.
  3. Ein Softwarefehler liegt vor, wenn ZEN ERP die in der anwendbaren Vertragsdokumentation beschriebenen Funktionen wesentlich nicht erfüllt und die Nutzung dadurch unmöglich oder erheblich eingeschränkt ist. Die Anbieterin wird angemessene Anstrengungen unternehmen, um solche wesentlichen Fehler im Rahmen der technischen und betrieblichen Möglichkeiten zu beheben.
  4. Der Kunde trägt sämtliche Kosten im Zusammenhang mit der Anpassung seiner eigenen Systeme, Hardware, Software, Internetverbindung oder Drittsoftware, soweit dies zur Sicherstellung der Kompatibilität mit ZEN ERP erforderlich ist.

4. Datenhosting und Datenspeicherung

  1. Die Anbieterin stellt Speicherkapazität gemäss der anwendbaren Vertragsdokumentation bereit.
  2. Wird die vereinbarte Speicherkapazität überschritten, kann die Anbieterin den Kunden auffordern, zusätzlichen Speicherplatz zu erwerben. Daten, welche die verfügbare Speicherkapazität überschreiten, können gegebenenfalls nicht mehr gespeichert werden.
  3. Die Anbieterin setzt angemessene technische und organisatorische Massnahmen ein, um Kundendaten vor Verlust, unbefugtem Zugriff und Missbrauch zu schützen, einschliesslich angemessener Backups und Sicherheitsmassnahmen.
  4. Der Kunde bleibt Eigentümer seiner Daten. Während der Vertragsdauer und während eines Monats nach Beendigung des Vertrags kann der Kunde den Export seiner Daten im Standardformat der Anbieterin verlangen. Die Anbieterin kann hierfür angemessene Kosten in Rechnung stellen.

5. Kundendaten und Inhalte

  1. Der Kunde ist allein verantwortlich für sämtliche Daten, Inhalte, Dateien, Informationen und Anweisungen, die durch den Kunden oder seine Nutzer in ZEN ERP eingegeben, hochgeladen, verarbeitet oder übertragen werden.
  2. Der Kunde darf keine rechtswidrigen Inhalte oder Inhalte speichern, verarbeiten oder übertragen, die Rechte Dritter verletzen.
  3. Besteht bei der Anbieterin ein begründeter Verdacht auf rechtswidrige Inhalte, Missbrauch, Sicherheitsrisiken oder Verletzungen von Rechten Dritter, kann sie den Zugriff auf die betroffenen Daten oder Dienstleistungen sperren. Die Anbieterin informiert den Kunden darüber, sofern sie nicht durch Gesetz oder behördliche Anordnung daran gehindert ist.

6. Subunternehmer und Drittanbieter

  1. Die Anbieterin kann Subunternehmer und Drittanbieter beiziehen, um die Dienstleistungen bereitzustellen, zu hosten, zu entwickeln, zu warten oder zu unterstützen.
  2. Die Anbieterin ist für die sorgfältige Auswahl und Instruktion der Subunternehmer verantwortlich. Die Haftung für Subunternehmer und Drittanbieter ist im gesetzlich zulässigen Umfang ausgeschlossen.
  3. Drittdienstleistungen, Integrationen, APIs, Software, Plattformen und externe Inhalte unterliegen den Bedingungen und der Verfügbarkeit des jeweiligen Drittanbieters. Die Anbieterin übernimmt keine Gewährleistung für Drittdienstleistungen und ist nicht verantwortlich für die Datenbearbeitung durch solche Drittanbieter.

7. Integrationen

  1. Die Anbieterin kann Programmierschnittstellen («APIs») zur Kommunikation mit Drittsoftware bereitstellen.
  2. Der Kunde ist verantwortlich für sämtliche Integrationen, Konfigurationen, Authentifizierungen, den Datenaustausch, die Datenbearbeitung sowie die Nutzung von Drittsoftware.
  3. Die Anbieterin kann APIs ändern, einschränken, suspendieren oder einstellen, soweit dies aus Sicherheitsgründen, rechtlichen, technischen oder betrieblichen Gründen erforderlich ist.

8. Beratungsdienstleistungen

  1. Die Anbieterin kann Beratungsdienstleistungen oder damit verbundene Dienstleistungen selbst oder durch Dritte anbieten.
  2. Die anwendbare Vertragsdokumentation bestimmt, ob und in welchem Umfang der Kunde Anspruch auf Beratungsdienstleistungen hat.
  3. Die Anbieterin erbringt unter keinen Umständen regulierte Versicherungs-, Finanz-, Rechts-, Steuer- oder andere bewilligungspflichtige Dienstleistungen.
  4. Werden Beratungsdienstleistungen durch einen Drittanbieter erbracht, besteht die vertragliche Beziehung für diese Beratungsdienstleistungen ausschliesslich zwischen dem Kunden und dem betreffenden Drittanbieter.
  5. Die Anbieterin kann dem Drittanbieter die erforderlichen Informationen über den Kunden übermitteln, insbesondere Firmenname, Adresse, Kontaktdaten, Verträge, Abonnementinformationen, Telefonnummern und E-Mail-Adressen.
  6. Der Kunde stellt sicher, dass nur berechtigte Personen Beratungsdienstleistungen nutzen.
  7. Die Anbieterin kann Beratungsdienstleistungen aus wichtigem Grund einschränken oder beenden, insbesondere bei übermässiger, missbräuchlicher oder unsachgemässer Nutzung.

9. Support

  1. Die Anbieterin erbringt Support während ihrer veröffentlichten Geschäftszeiten und über die von ihr angegebenen Kommunikationskanäle, insbesondere per E-Mail, Telefon, Chat oder Support-Portal.
  2. Der Support umfasst keine Drittsoftware, Drittdienstleistungen, Hardware des Kunden, Internetverbindungen oder Systeme, die ausserhalb des Einflussbereichs der Anbieterin liegen, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde.
  3. Die Anbieterin ist nicht verpflichtet, Support zu leisten, wenn der Kunde fällige und unbezahlte Beträge im Zusammenhang mit der betroffenen Dienstleistung schuldet.
  4. Die Anbieterin kann den Support aus wichtigem Grund einschränken, insbesondere bei übermässiger, missbräuchlicher oder unsachgemässer Nutzung.

10. Verfügbarkeit und Wartung

  1. Die Anbieterin setzt angemessene Anstrengungen ein, um eine hohe Verfügbarkeit von ZEN ERP sicherzustellen.
  2. Eine bestimmte Verfügbarkeit («Uptime») wird nicht garantiert, sofern nicht ausdrücklich in einer separaten Service-Level-Vereinbarung etwas anderes vereinbart wurde.
  3. Wartungsarbeiten, Updates, Sicherheitsmassnahmen, Fehlerbehebungen, technische Vorfälle, Internetunterbrüche oder Ausfälle von Drittdienstleistungen können die Verfügbarkeit vorübergehend einschränken.
  4. Soweit möglich, werden geplante Wartungsarbeiten und Updates im Voraus angekündigt und unter angemessener Berücksichtigung der Interessen des Kunden durchgeführt.
  5. Drittdienstleistungen sind von dieser Verfügbarkeitsverpflichtung ausgeschlossen.
  6. Die Anbieterin kann Passwörter zurücksetzen, Konten sperren oder den Zugang einschränken, soweit dies aus Sicherheitsgründen, zur Verhinderung von Missbrauch, zur Einhaltung gesetzlicher Vorgaben oder zum Schutz der Anbieterin, des Kunden, der Nutzer oder Dritter erforderlich ist.

11. Pflichten des Kunden

  1. Der Kunde ist verpflichtet, die vereinbarten Abonnementgebühren, Dienstleistungsgebühren sowie die anwendbare Mehrwertsteuer zu bezahlen.
  2. Der Kunde verpflichtet sich, die Dienstleistungen ausschliesslich für rechtmässige und vertragsgemässe Zwecke zu nutzen.
  3. Der Kunde ist insbesondere verantwortlich für:
    a) die Sicherstellung geeigneter Hardware, Software, Internetzugänge und Systemvoraussetzungen;
    b) die Eingabe, Pflege und Überprüfung seiner Daten;
    c) die sichere und vertrauliche Aufbewahrung seiner Zugangsdaten;
    d) die Verhinderung unbefugter Zugriffe;
    e) die Sicherstellung, dass alle internen Nutzer, wie Mitarbeitende, sowie alle externen Nutzer, wie Beauftragte und berechtigte Dritte, diese AGB einhalten;
    f) den Einsatz angemessener Antivirus-, Sicherheits-, Backup- und Zugriffskontrollmassnahmen;
    g) die unverzügliche Mitteilung an die Anbieterin bei Verdacht auf Missbrauch, Datenschutzverletzungen, unbefugten Zugriff oder kompromittierte Zugangsdaten;
    h) die Einhaltung aller anwendbaren gesetzlichen, buchhalterischen, steuerlichen, aufbewahrungsrechtlichen, arbeitsrechtlichen, datenschutzrechtlichen und branchenspezifischen Pflichten.
  4. Nach Beendigung des Vertrags ist der Kunde dafür verantwortlich, seine Daten rechtzeitig zu exportieren und zu sichern.

12. Gebühren und Zahlung

  1. Rechnungen werden elektronisch an die vom Kunden angegebene E-Mail-Adresse zugestellt. Rechnungen, die nicht vor dem Fälligkeitsdatum schriftlich beanstandet werden, gelten als akzeptiert.
  2. Sofern nicht anders vereinbart, sind Gebühren im Voraus, per Banküberweisung und innerhalb von 30 Tagen ab Rechnungsdatum zahlbar.
  3. Bezahlt der Kunde nicht fristgerecht, gerät er ohne weitere Mahnung in Verzug. Die Anbieterin kann Verzugszinsen von 5 % pro Jahr verlangen, sofern nicht ein anderer Zinssatz gültig vereinbart wurde, sowie Mahngebühren, Inkassokosten und weiteren Schaden geltend machen.
  4. Die Anbieterin kann Forderungen an Dritte abtreten oder Dritte mit dem Inkasso ausstehender Beträge beauftragen.
  5. Bei Zahlungsverzug kann die Anbieterin den Zugang zu ZEN ERP und anderen Dienstleistungen sperren. Die Gebühren bleiben während der Sperrung geschuldet. Der Zugang kann nach Zahlung sämtlicher ausstehender Beträge, Mahngebühren, Inkassokosten sowie allfälliger Reaktivierungsgebühren wiederhergestellt werden.
  6. Die Anbieterin kann Bonitäts-, Identitäts-, Adress- und Zahlungsprüfungen durchführen und Informationen von Behörden, Kreditauskunfteien, Betreibungsämtern und anderen rechtmässigen Quellen einholen.

13. Änderungen der AGB, Dienstleistungen, Gebühren und Abonnements

  1. Die Anbieterin kann diese AGB, die Dienstleistungen, Funktionen, Vertragsbedingungen, Gebühren, Preise und sonstigen Entgelte jederzeit ändern.
  2. Der Kunde wird über wesentliche Änderungen in geeigneter Weise informiert, insbesondere per E-Mail, In-App-Mitteilung, Veröffentlichung auf der Website oder per Post.
  3. Führt eine Änderung zu einer wesentlichen Benachteiligung des Kunden, kann der Kunde die betroffene Dienstleistung innerhalb von 14 Tagen ab Mitteilung kündigen. Die weitere Nutzung der Dienstleistung nach Mitteilung gilt als Zustimmung zu den Änderungen.
  4. Die Anbieterin kann ihre Preise einmal jährlich an die Inflation anpassen, gestützt auf den vom Bundesamt für Statistik veröffentlichten Landesindex der Konsumentenpreise. Eine solche inflationsbedingte Anpassung begründet kein ausserordentliches Kündigungsrecht.
  5. Der Kunde kann sein Abonnement jederzeit erweitern. Eine Reduktion des Abonnements oder des Leistungsumfangs ist nur auf das Ende der jeweiligen Vertragsperiode und unter Einhaltung der anwendbaren Kündigungsfrist möglich.

14. Gewährleistung

  1. Die Anbieterin gewährleistet, dass die SaaS-Dienstleistungen im Wesentlichen der anwendbaren Vertragsdokumentation entsprechen.
  2. Die Anbieterin gewährleistet weder einen unterbrechungs- oder fehlerfreien Betrieb noch die vollständige Kompatibilität mit den Systemen des Kunden, bestimmte geschäftliche Ergebnisse oder die ununterbrochene Verfügbarkeit von Drittdienstleistungen.
  3. Soweit gesetzlich zulässig, sind sämtliche Gewährleistungen ausgeschlossen, die nicht ausdrücklich in diesen AGB vorgesehen sind.

15. Haftung

  1. Die Anbieterin übernimmt keine Haftung über die in diesen AGB ausdrücklich vorgesehenen Rechtsbehelfe hinaus, insbesondere nicht für die Nichtverfügbarkeit von Dienstleistungen oder Support sowie nicht für verlorene oder beschädigte Daten.
  2. Die Anbieterin haftet unbeschränkt nur für Schäden, die durch rechtswidrige Absicht oder grobe Fahrlässigkeit verursacht wurden, soweit eine Haftungsbeschränkung nach zwingendem Schweizer Recht unzulässig ist.
  3. Soweit gesetzlich zulässig, schliesst die Anbieterin jede Haftung für indirekte, beiläufige, Folge-, Sonder- oder Strafschäden aus, insbesondere für entgangenen Gewinn, Umsatzverluste, Geschäftsverluste, Betriebsunterbrüche, Reputationsschäden, Datenverlust, beschädigte Daten sowie Ansprüche Dritter.
  4. In jedem Fall und unabhängig vom Rechtsgrund ist die Haftung der Anbieterin auf die Gebühren beschränkt, die der Kunde für die betroffene Dienstleistung während der zwölf (12) Monate vor dem schädigenden Ereignis bezahlt hat.
  5. Die Anbieterin haftet insbesondere nicht für Schäden, die verursacht werden durch:
    a) Datenbearbeitung, Missbrauch, Fehler oder Unterlassungen durch vom Kunden berechtigte Nutzer;
    b) missbräuchliche Nutzung der Dienstleistungen oder Vertragsverletzungen durch den Kunden;
    c) Systeme, Hardware, Software, Internetzugänge oder Konfigurationen des Kunden;
    d) Drittdienstleistungen, APIs, Anbieter oder Integrationen von Dritten;
    e) unbefugten Zugriff aufgrund von Sicherheitsmängeln auf Seiten des Kunden;
    f) höhere Gewalt oder Ereignisse ausserhalb des zumutbaren Einflussbereichs der Anbieterin.
  6. Der Kunde hält die Anbieterin schadlos gegenüber Ansprüchen Dritter sowie sämtlichen Kosten, Schäden und Aufwendungen, die sich aus Kundendaten, rechtswidrigen Inhalten, missbräuchlicher Nutzung der Dienstleistungen oder einer Verletzung dieser AGB ergeben.

16. Dauer und Kündigung

  1. Der Vertrag beginnt, sobald die Anbieterin eine Bestellung des Kunden annimmt oder der Kunde mit der Nutzung der Dienstleistung beginnt.
  2. Sofern nicht anders vereinbart, laufen Abonnements für die gewählte Vertragsdauer und verlängern sich automatisch jeweils um die gleiche Dauer, sofern sie nicht fristgerecht gekündigt werden.
  3. Sofern keine abweichenden Kündigungsfristen gelten, kann jede Partei den Vertrag mit einer Frist von einem Monat auf das Ende der laufenden Abonnementsperiode kündigen.
  4. Die Kündigung muss schriftlich erfolgen. Massgebend für das Kündigungsdatum ist der Eingang der gültigen Kündigung bei der Anbieterin.
  5. Jede Partei kann den Vertrag aus wichtigem Grund mit sofortiger Wirkung kündigen.
  6. Ein wichtiger Grund für eine sofortige Kündigung durch die Anbieterin liegt insbesondere vor bei:
    a) Konkurs, Zahlungsunfähigkeit oder Einstellung eines Konkursverfahrens mangels Aktiven;
    b) Zahlungsverzug in Höhe von mindestens einer Monatsgebühr nach erfolglosem Ablauf einer Nachfrist von vierzehn (14) Tagen;
    c) Verletzung anwendbarer Gesetze oder Rechte Dritter;
    d) schwerwiegender Verletzung dieser AGB oder anderer vertraglicher Bestimmungen;
    e) Nutzung der Dienstleistungen für rechtswidrige, strafbare, missbräuchliche oder ethisch fragwürdige Zwecke;
    f) Sicherheitsrisiken oder unbefugter Nutzung.
  7. Verstirbt der Inhaber eines Einzelunternehmens, kann die Anbieterin Daten offenlegen oder berechtigten Personen Zugang zum Konto gewähren, sofern diese einen ausreichenden Nachweis ihres berechtigten Interesses und ihrer Berechtigung erbringen. Bestehen Zweifel oder widersprüchliche Ansprüche, kann die Anbieterin die Offenlegung oder den Zugang bis zur Klärung verweigern.
  8. Einen Monat nach Beendigung des Vertrags kann die Anbieterin Kundendaten endgültig löschen, sofern keine gesetzlichen oder vertraglichen Pflichten, hängigen Ansprüche, Beweissicherungsinteressen oder berechtigten Interessen eine längere Aufbewahrung erfordern.

17. Datenschutz

  1. Die Anbieterin bearbeitet Personendaten gemäss ihrer Datenschutzerklärung sowie dem anwendbaren Schweizer Datenschutzrecht, insbesondere dem Bundesgesetz über den Datenschutz («DSG»), und, soweit anwendbar, der DSGVO.
  2. Der Kunde ist verantwortlich dafür, dass er über die erforderliche Rechtsgrundlage, Informationen, Einwilligungen, Berechtigungen und Weisungen für sämtliche Personendaten verfügt, die er in ZEN ERP eingibt oder über ZEN ERP bearbeitet.
  3. Soweit die Anbieterin Personendaten im Auftrag des Kunden bearbeitet, handelt sie als Auftragsbearbeiterin und bearbeitet diese Daten ausschliesslich gemäss dem Vertrag, der Auftragsbearbeitungsvereinbarung und den rechtmässigen Weisungen des Kunden.
  4. Der Kunde nimmt zur Kenntnis, dass Daten durch Subunternehmer und Drittanbieter bearbeitet werden können, soweit dies für die Erbringung der Dienstleistungen erforderlich ist.
  5. Die Datenschutzerklärung der Anbieterin sowie jede anwendbare Vereinbarung über die Auftragsbearbeitung zwischen der Anbieterin und dem Kunden bilden einen integrierenden Bestandteil des Vertrags.

18. Geistiges Eigentum

  1. Sämtliche Immaterialgüterrechte an ZEN ERP, Software, Websites, Dokumentationen, Designs, Know-how, Marken und damit verbundenen Materialien verbleiben bei der Anbieterin oder ihren Lizenzgebern.
  2. Der Kunde erhält ausschliesslich die beschränkten Nutzungsrechte, die ihm in diesen AGB oder in der anwendbaren Vertragsdokumentation ausdrücklich eingeräumt werden.
  3. Der Kunde darf die Software nicht kopieren, verändern, zurückentwickeln, unterlizenzieren, vermieten, verleasen, verkaufen oder Dritten anderweitig zugänglich machen, sofern dies nicht ausdrücklich von der Anbieterin erlaubt wurde.
  4. Feedback, Vorschläge oder Verbesserungsideen des Kunden dürfen von der Anbieterin ohne Einschränkung und ohne Entschädigung verwendet werden.

19. Vertraulichkeit

  1. Jede Partei verpflichtet sich, sämtliche nicht öffentlichen Informationen, die sie im Zusammenhang mit dem Vertrag von der anderen Partei erhält, vertraulich zu behandeln. Dazu gehören insbesondere Geschäftsgeheimnisse, technische Informationen, Finanzinformationen, Kundendaten und kommerzielle Bedingungen.
  2. Vertrauliche Informationen dürfen nur offengelegt werden, soweit dies zur Vertragserfüllung erforderlich ist, gegenüber beruflichen Beratern, Subunternehmern, zuständigen Behörden oder soweit eine Offenlegung gesetzlich vorgeschrieben ist.
  3. Die Anbieterin darf den Kunden als Referenz nennen und allgemeine Informationen über die vertragliche Beziehung für Marketing-, Verkaufs- und PR-Zwecke verwenden, sofern der Kunde vor der Veröffentlichung informiert wird. Der Kunde kann aus wichtigen Gründen widersprechen.

20. Mitteilungen

  1. Mitteilungen können an die vom Kunden angegebenen Post- oder E-Mail-Adressen, über das ZEN ERP-Konto, per In-App-Mitteilung oder über andere von der Anbieterin verwendete Kommunikationskanäle zugestellt werden. Mitteilungen an die zuletzt bekannte Adresse gelten als rechtsgültig zugestellt.

21. Höhere Gewalt

  1. Die Anbieterin haftet nicht für Verzögerungen oder Leistungsstörungen, die durch Ereignisse ausserhalb ihres zumutbaren Einflussbereichs verursacht werden. Dazu gehören insbesondere Naturkatastrophen, Krieg, Terrorismus, Streiks, Stromausfälle, Internetausfälle, Cyberangriffe, Pandemien, behördliche Massnahmen oder Ausfälle von Drittanbietern.

22. Salvatorische Klausel

  1. Sollte eine Bestimmung dieser AGB ungültig oder nicht durchsetzbar sein, bleiben die übrigen Bestimmungen weiterhin gültig.
  2. Die ungültige Bestimmung wird durch eine gültige Bestimmung ersetzt, die dem rechtlichen und wirtschaftlichen Zweck der ursprünglichen Bestimmung möglichst nahekommt.

23. Anwendbares Recht und Gerichtsstand

  1. Diese AGB sowie sämtliche vertraglichen Beziehungen zwischen der Anbieterin und dem Kunden unterstehen materiellem Schweizer Recht, unter Ausschluss der kollisionsrechtlichen Bestimmungen und internationaler Übereinkommen.
  2. Ausschliesslicher Gerichtsstand ist der Sitz der Anbieterin, vorbehalten bleiben zwingende gesetzliche Gerichtsstände.

24. Sprachliche Priorität

  1. Sind diese AGB in mehreren Sprachen verfügbar, geht bei Widersprüchen die englische Version vor.

 

Zenplify AG
Chemin de Mornex 3
1003 Lausanne
Schweiz

 

Letzte Aktualisierung: 06. Juli 2026

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